(ms) Vom 08.08. bis 14.08. ging es für unsere drei Junioren Tobi, Jakob und Simon mit dem Discus und dem Duo zum Jugendvergleichsfliegen 2026 nach Leibertingen.

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Hier der Bericht von Simon mit sehr schönen Bildern:

(SH) Insgesamt waren sechs Flugzeuge und acht Piloten in der gemischten Klasse vertreten – vom Discus CS bis zum Duo Discus XLT.

Das Juflie bietet jungen Piloten die Möglichkeit, Wettbewerbserfahrung zu sammeln und sich eine Woche lang mit anderen jungen Segelfliegern zu messen. Für Jakob und Tobi war es dabei der erste Wettbewerb überhaupt und zugleich das erste Mal, dass sie im Flachland flogen, während ich bereits im vergangenen Jahr am Juflie teilgenommen hatte.

Anreise
Am Freitag, dem Anreisetag, bauten wir unser Lager auf und rüsteten die Flugzeuge auf. Neben der Vorbereitung auf die kommenden Wertungstage blieb natürlich auch genügend Zeit, die anderen Teilnehmer kennenzulernen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Der erste Wertungstag
Am Samstag ging es direkt mit einer anspruchsvollen Aufgabe los.

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Die rund 180 Kilometer führten von Leibertingen über die Schwäbische Alb in Richtung Schwarzwald, anschließend wieder zurück in Richtung Gammertingen und schließlich zurück nach Leibertingen. Gerade für Jakob und Tobi war der Flug eine besondere Herausforderung, da beide zum ersten Mal im Flachland unterwegs waren. Die Blauthermik machte die Thermiksuche zusätzlich anspruchsvoll. Tobi musste den Flug leider in Donaueschingen beenden. Jakob und ich konnten sich dagegen durchkämpfen und die Aufgabe knapp, aber erfolgreich beenden.

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Schwierige Bedingungen
Auch der Sonntag machte es uns nicht leicht. Wieder herrschte Blauthermik und wir schafften es nicht, von der Winde aus richtig wegzukommen. Da die Bedingungen auch im weiteren Verlauf keine wirkliche Verbesserung versprachen, entschieden wir uns, den Flug lieber abzubrechen und nichts zu riskieren. Auch für die anderen Teilnehmer war es kein besonders erfolgreicher Tag.

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Am Montag wurde der Wertungstag zunächst neutralisiert, nachdem es niemand geschafft hatte, sich oben zu halten. Im weiteren Tagesverlauf entwickelten sich die Bedingungen jedoch noch etwas besser, sodass wir trotzdem noch zu einem schönen Flug in Richtung Westen aufbrechen konnten.

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Der erste Flug über 300 Kilometer
Der Dienstag wurde dann zum Highlight der Woche. Nach einem vielversprechenden Briefing stand eine Aufgabe von knapp 300 Kilometern auf dem Programm. Von Leibertingen ging es über die Alb in Richtung Schwarzwald und anschließend wieder zurück über Münsingen, Blaubeuren, Albstadt und Hayingen nach Leibertingen. Im Gegensatz zu den ersten Tagen waren die Bedingungen diesmal deutlich besser. Gute Wolkenbildung und teilweise starke Steigwerte sorgten für einen richtig guten Flugtag. Die TS beendete den Tag mit 325 Kilometern und einem Schnitt von 77 km/h, die FGT kam auf 316 Kilometer bei einem Schnitt von 70 km/h. Für Tobi war es der erste Flug über 300 Kilometer. Auch Jakob war an diesem Tag erstmals bei einem Flug über 300 Kilometer dabei. Insgesamt war es für uns ein richtig erfolgreicher Flugtag, an dem wir viel gelernt und vor allem jede Menge Spaß hatten.

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Sonnenfinsternis
Am darauffolgenden Tag stand kein Wertungsflug auf dem Programm. Am Abend ergab sich dafür die besondere Möglichkeit, während der Sonnenfinsternis noch einmal zu fliegen. Diese Gelegenheit war sicherlich eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse der gesamten Woche.

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Ein weiterer erfolgreicher Wertungstag
Am vorletzten Wertungstag wartete erneut eine Aufgabe von ungefähr 250 Kilometern auf uns. Trotz wieder einsetzender Blauthermik konnten wir die Aufgabe erfolgreich bewältigen.
Mit insgesamt neun Schenkeln war die Aufgabe abwechslungsreich und führte uns erneut über weite Teile der Schwäbischen Alb. Die Bedingungen waren zwar anspruchsvoll, insgesamt entwickelte sich der Tag aber zu einem weiteren sehr erfolgreichen Flugtag.

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Der letzte Wertungstag
Am letzten Wertungstag stand noch einmal eine Aufgabe von ungefähr 117 Kilometern auf dem Programm. Dabei handelte es sich um eine AAT (Assigned Area Task), die wir in dieser Form zum ersten Mal flogen. Nach den Erfahrungen der vergangenen Tage war auch das noch einmal eine interessante neue Herausforderung zum Abschluss des Wettbewerbs. Am Abend fand schließlich die Siegerehrung statt. Anschließend verabschiedeten wir uns von den schon abreisenden anderen Teilnehmern und ließen den Wettbewerb bei einer kleinen Party gemeinsam ausklingen.

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Abschied und Heimreise
Am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Die Segelflugzeuge hatten wir bereits am Vortag abgerüstet, sodass nur noch unser Zelt und die restliche Ausrüstung zusammengepackt werden mussten. Danach machten wir uns auf den rund vierstündigen Heimweg.

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Fazit
Das Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen war für uns eine richtig schöne und ereignisreiche Woche. Gerade die Mischung aus anspruchsvollen Bedingungen, erfolgreichen Flugtagen und den vielen gemeinsamen Erlebnissen machte den Wettbewerb zu etwas Besonderem. Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln und gerade aus den schwierigen Tagen einiges für unsere weiteren Flüge mitnehmen. Neben dem eigentlichen Wettbewerb waren auch die Gemeinschaft, die vielen neuen Bekanntschaften und die gemeinsamen Abende ein großer Teil der Woche.

Für uns war das Juflie 2026 damit nicht nur fliegerisch eine sehr lehrreiche Woche, sondern auch abseits des Flugzeugs eine richtig gute Zeit.

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