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Flugplatz
Serres, von Norden aus gesehen. Der Platz befindet sich auf dem Feld vor dem Taleinschnitt
der beiden Arambre-Hänge. |
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"Surfen"
am Aspres Hang. Fast als hätte Gott bei der Erschaffung der Welt ein bisschen an die
Segelflieger gedacht. Beinahe wie auf dem Reißbrett geschaffen ermöglicht er entspanntes
Hangfliegen bei Südwind. |
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Ein
geführter Flug mit Klaus beginnt damit, daß man vor ihm startet und versucht, sich
einigermaßen irgendwo zu halten bis man über Funk aufgefordert wird, auf eine andere
Frequenz zu gehen. Klaus erfragt dann die Position der jeweiligen Mitflieger und lotst sie
dann zu einem Startpunkt, an dem sich alle sammeln.
Nun reiht man sich dort wie an einer Perlenkette auf, es entsteht eine Art Polonaise und
schon geht es los und man taucht in die Welt der französischen Seealpen ein. |
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Für
einen "Rookie" ist es was völlig neues, so einen Flug mitzumachen. Man vertraut
völlig auf Klaus Ohlmann und konzentriert sich wie bei einem Art "virtuellen"
Abschleppseil darauf, ihn nicht aus den Augen zu verlieren und einfach stur
hinterherfliegen. Während wir meist in "Ameisenkniehöhe" die Berghänge
entlangschrubbten erwähnte er oft im Funk: "Und zur Linken sehen wir den Berg namens
Montagne du xyz" |
| Wenn man aber so wie
ich den Schatten dann relativ groß an der Felswand sieht (rechts) und dabei nur 500 Meter
unter dem Rumpf hat, dann kann man sicherlich gut verstehen, daß es mir in dem Moment
relativ wurscht war, wie der Berg gerade heißt. |
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Auf dem
Flug in Richtung Osten. Bei dem Flußknick nach links im Hintergrund befindet sich Gap mit
dem Flugplatz. |
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Einstieg
in die Welle. Man frage mich jetzt bitte nicht, wo das genau war. |
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Vorbeisteigen
an der Rotorwolke. Für mich war es das erste Mal richtiges Wellenfliegen. Für
diejenigen, die es noch vor sich haben: Es ist einfach gigantisch! Völlig ruhig wird man,
wie von unsichtbarer Hand gehoben, nach oben getragen, und es scheint kein Ende zu nehmen.
Wie in einem Aufzug, so nach dem Motto: "Ding-ding-ding..., zehnter Stock,
Weltraumforschung..." |
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Die
folgenden fünf Bilder zum Genießen, ohne Kommentar: Hinter Klaus in der Welle. |
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4700
Meter MSL! Da braucht man schon einen ordentlichen Schluck Sauerstoff! |
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Die
Sonne neigt sich bereits gen Horizont, noch immer in großer Höhe präsentiert sich mir
die Erde in unglaublichen Pastelltönen. |
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Wir
überfliegen den Pic de Bure. Die Berghänge nehmen langsam eine rote Färbung an. Zudem
wird es kalt im Cockpit (für das nächste Mal kaufe ich mir eine Fußsohlenheizung!). Die
atemberaubende Sicht lässt aber all dies vergessen. |
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Und da
wähnten Olaf (der Mitflieger mit seinem Speed Astir) und ich uns schon auf dem Heimweg
(noch ca. 30 Kilometer nach Serres), da dreht Klaus nochmal in Richtung Norden und fliegt
zurück zum Pic de Bure. "Hey Jungs, laßt uns doch nochmal den einen Hang da
ausprobieren, ob der noch trägt". |
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Na,
meine Hände waren eh kalt, also die Kamera raus aus dem Cockpit gehalten... |
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Langsam
wird es echt dunkel. Immer noch am Pic de Bure! Langsam gewinnt die Uhr im Cockpit mehr
Aufmerksamkeit als die anderen Instrumente. "Klaus, bald ist Sunset!!" |
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Endlich
auf dem Rückflug nach Serres. Beim Anblick dieses "Tores" fühle ich mich an
unser "Elmauer Tor" erinnert. Zumindest kenne ich dieses bei
"Tageslicht". "Der wird doch jetzt da nicht auch noch durchfliegen??"
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Nach
einer Flugzeit von 5 Stunden und 58 Minuten (die zwei Minuten hätt' ich auch noch
warten können) Landung mit dem "Last light".
Wie bei uns Bayern so üblich bekommt man, kaum ausgerollt, schon ein Bierchen
entgegengereicht, sobald man die Haube aufmacht.
Im Hintergrund kann man Olaf mit dem Speed Astir landen sehen. Es sieht auf dem Foto
zugegebenermaßen schon recht dunkel aus, wir haben aber schon noch was gesehen.
Für mich war dies ein unvergesslicher Flug. Lieber Klaus, wenn Du das hier liest: VIELEN
DANK! ES WAR KLASSE!!!! |
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Ähnliche
Situation, 24 Stunden später. Marco, der auch in den Genuß einer Führung von Klaus
Ohlmann kam, auch hier mit dem obligatorischen Bier: "Mei, da hinten is' gegangen
wia'd Sau!" |
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