Hochwasser 2002. Die Tage danach ©2002 Fliegergruppe Traunstein
Das Wasser hat sich verzogen und als Abschiedsgeschenk eine mehrere Zentimeter dicke Schlammschicht hinterlassen.
Noch etwas ratlos: Wo soll man zuerst anfangen?
Blick in die Halle. Das Wasser stand in etwa Höhe der Haupträder unserer Dimona. Glück im Unglück: 10 Zentimeter mehr hätten es nicht mehr sein dürfen. Unsere Segelflugzeuge kamen mit einem nassen Bauch davon.
Günter's ASH-26 dagegen hatte wie fast  alle Flugzeuge in den Hängern Pech. Im Vergleich unten noch einmal das Bild vom Tag davor.
Schließlich fanden wir unseren -leeren!- Discus Hänger. Es sieht hier relativ seicht aus, das Wasser war aber beinahe kniehoch.
Jörg versucht es zunächst mit der Schaufel. Bei diesen Schlammmengen aber ein beinahe aussichtsloses Unterfangen.
Bertl tat uns den Gefallen und erledigte für uns innerhalb 2 Minuten den Job eines halben Tages.
Die Schlammschieber, die wir noch vom letzten Hochwasser haben, erwiesen sich als äußerst hilfreich.
Die Flugzeuge werden zum Trocknen nach draußen geschoben. Durch die Öffnungen von Fahrwerk und Spornrad drang dennoch ein bisschen Wasser ein.
Ich machte es mir solange im Mistralhänger gemütlich. Lieber im Sumpf übernachten als über Nacht versumpfen. Oder umgekehrt...
Mit Hochdruckstrahlern und Besen schafften wir es schließlich, unser Vorfeld vom Schlamm zu befreien.
Bergung der ASH-26 von Wastl Staudacher. Eine Baumgruppe verhinderte, daß Sie etwa 1 Kilometer entfernt in die Ache gespült wurde.
Beide ASH-26 vor unserer Halle. Hier ist eigentlich fast nichts mehr zu gebrauchen.
Auch vor der DASSU Halle gibt es viele Schlammopfer. Diese LS-4 von der Flugsportgruppe Siemens kann man nur noch mit dem Schlauch behandeln.
Zwischendurch kam ein kleines Schlamm-Monster angeflogen und setzte zur Punktlandung im Matsch an.
Wenn das Zeug hier trocken wird, kommt die nächste Plage....
STAUB!
Wenn man genau hinsieht, kann man hinter dem Samburo sogar eine K-13 erkennen.
Zum Abschluß: Unsere Werkstatt vorher (bzw. nach dem Hochwasser) und jetzt. Es wird wohl noch ein oder zwei Wochen dauern, bis wir einen neuen Boden einziehen können.
Aber eines steht schon mal fest: Wenn wir wieder neu eingerichtet sind, gibt's ein anständiges Fest!

Vielen Dank an Richi, Jörg und Marco für die Fotos!!!