GROSSKAMPFTAG IN
UNTERWÖSSEN
Nachdem sich der Mai heuer von seiner scheusslichen Seite
gezeigt hat, gab sich der Juni Mühe, Versäumtes nachzuholen. Es ist Samstag, 1. Juni. Es
verspricht ein guter Tag zu werden. Jo und Christian sind zu einer völlig unchristlichen
Zeit mit den Hühnern aufgestanden.
Jo schüttet 80 Liter
hochkonzentrierten Thermiksaft in den Discus.
In der Zwischenzeit ist auch Reinhard eingetroffen und macht die ASW klar. |
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Fotos sind zur Vergrösserung
anklickbar! |
So schleppen wir unsere Flugzeuge früh morgens gegen
sieben Uhr in Richtung F-Schlepp, vorbei an den Siemens Unterkünften, wo Dirk recht
schlaftrunken mit einer Tasse Kaffee steht und sich wohl denkt: "Die spinnen, die
Traunsteiner".

Eng geht es zu am F-Schlepp Platz. Heute sind auch einige
auswärtige Piloten da, die am Streckenfluglehrgang der DASSU teilnehmen.
| Und das ganze
nochmal aus der Luft gesehen. |
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| Nach dem F-Schlepp
zur Hochplatte haben Reinhard mit der ASW und ich im Discus "FGT" es schwer, an
Höhe zu gewinnen. Ein relativ starker Nordostwind beschert uns eine
"Fetzenthermik", da braucht es viel Geduld und Spucke. Aber schliesslich schrauben wir uns hoch und nehmen Kurs nach
Westen, in der Hoffnung, das Engadin zu erreichen.
Bei Geitau kamen wir noch einmal kräftig ins Schwitzen,
aber mit Zentimeterarbeit und Lotsenhilfe des Geitauer Bergfalken kamen wir aus diesem
Loch wieder gut heraus und konnten weiter nach Westen fliegen.
Auf dem Bild rechts das Inntal. |
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| Eine Oase mitten im
Gebirge, der Achensee. |
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Über dem Venetberg
mit Blick in das obere Inntal Richtung Engadin. Mit Reinhard mitzufliegen erwies sich für
mich als weise Entscheidung, da ich noch keine all zu grosse Streckenflugerfahrung habe.
Fast wie bei Klaus Ohlmann überraschte Reinhard als hervorragender
"Bergführer".
Kein Wunder, denn zu Zeiten wo ich gerade mal gelernt hatte wie man "Flugzeug"
richtig schreibt, sammelte er schon reichlich Erfahrung mit seinem Spatz. |
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| Nach dem wir es
"nur" bis Landeck geschafft haben geht es an der Nordkette das Inntal entlang
wieder gen Heimat. |
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| Vorbei an Innsbruck.
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| Schliesslich
landeten wir wieder wohlbehalten in Unterwössen, nach 7 Stunden Flugzeit und 320
Kilometern. Für die Zeit nicht gerade eine sensationelle Ausbeute, aber die ersten beiden
Stunden waren wir ja gut am Kämpfen. Jo, hier mit
der JB im Bild, konnte sicherlich vom "Thermiksaft" profitieren und kam nach 9
Stunden mit 700 Kilometern nach Hause. |
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| G'schafft!
Verdientes Sonnenbaden am Spätnachmittag. Unser neues Vereinsmitglied Eric (rechts im
Bild) konnte unter der professionellen Leitung von Lobo im Janus 6 Stunden lang die Alpen
erforschen und lernte ebenfalls eine Menge für den Streckensegelflug dazu. |
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